Kapitel 89
Ein paar Tage später wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Ich hatte nur wegen Sharks Schlägen im Krankenhaus bleiben müssen. Ich hatte mir bei einem Sturz den Arm verletzt und mein Gesicht war gerade dabei zu heilen. Es war stellenweise blau-lila, aber jetzt verblassten die Blutergüsse.
Lucien war noch im Krankenhaus, erholte sich jedoch langsam, wenn auch langsam. Die Ärzte hatten mir versichert, dass es ihm besser ginge. Ja, er war anfangs in Gefahr, wegen des starken Blutverlusts ins Koma zu fallen. Aber die schnelle Behandlung, die er erhalten hatte, hatte geholfen. Die Kugeln, so wurde mir mitgeteilt, hatten keine größeren Arterien getroffen. Die Blutung war stark gewesen, aber er war auf dem Weg der Besserung. Ich besuchte ihn im Krankenhaus, obwohl er sediert war. Er rührte sich nicht, als wir hineingingen, die Kinder und ich. Mit schwerem Herzen vor Angst machten wir uns auf den Heimweg.
Danielle hatte sich um unsere Sicherheit gekümmert und sie war sehr gewissenhaft. Lucien wurde außerdem ständig von einer Handvoll bulliger Männer im Krankenhaus bewacht. Ich fragte mich, wie die Krankenhausleitung das zulassen konnte, bis Schwartz mir erzählte, dass das Krankenhaus schon seit geraumer Zeit auf Luciens Gehaltsliste stand.