Kapitel 103
Er trat ein, um der dringenden Aufforderung seines Mentors nachzukommen.
„Delano?“, fragte Schwartz fragend und stirnrunzelnd, als er das Gebäude betrat. Seine Kameraden warteten draußen. Wie immer war Schwartz gut gekleidet und sah schick aus in einem frischen Oberhemd, einem Blazer und einer maßgeschneiderten Anzughose in aufeinander abgestimmten neutralen Farben – Weiß und Marineblau.
Lucien Delano drehte sich zu seinem adretten Freund um und lächelte leicht. Lucien selbst war ein fitter Mann mit über 90 Kilo, sein ergrauendes Haar, sein Oxford-Hemd mit Fensterkaromuster und seine Chinos zusammen mit seinem Sportjackett und seinen Lederhalbschuhen ließen ihn äußerlich elegant wirken. Aber jeder, der in Luciens kalte graue Augen blickte, wusste, dass er gefährlich war, denn der kalte graue Blick nahm alles auf und verpasste nichts.