Kapitel 97
Proserpina
Ich wachte in den frühen Morgenstunden auf und streckte meine Hand nach meinem Mann aus. Es war kühl im Zimmer und ich vermisste seinen warmen, harten Körper.
Aber Lucien war nicht neben mir. Die graue Morgendämmerung fiel durch die Jalousien. Ich setzte mich langsam auf und sah mich um. Mein kurzes Unterkleid war über Nacht hochgerutscht und mein Haar war ein wirres Durcheinander, Strähnen wanden sich um mein Gesicht.