Kapitel 64
Als er am nächsten Tag aufwachte, strömte das Sonnenlicht in sein Schlafzimmer. Die hellen Vorhänge an den Glastüren waren geöffnet geblieben, als er gestern Abend ins Bett gegangen war, und jetzt setzte er sich langsam und benommen auf. Zu viel Alkohol und eine sehr lange Nacht hatten ihn unruhig gemacht, und er war schließlich im Morgengrauen eingeschlafen.
Die aufgeregten Geräusche seiner Kinder drangen zu ihm herauf, und er humpelte neugierig zum Fenster, das auf den Rasen hinausging. Er war mit nacktem Oberkörper und trug Boxershorts, und ihm wurde bewusst, dass die Kälte des Winters Einzug hielt. Er schritt zum Balkon, blickte auf den Rasen unter seinen Zimmern im zweiten Stock hinunter und kratzte sich geistesabwesend die behaarte Brust.
Seine Frau und die Kinder saßen auf dem Rasen, in einem, wie Proserpina sich wahrscheinlich vorstellte, abgeschiedenen Teil des Gartens. Sie hatte keine Ahnung, dass er, wenn er auf die Terrasse trat, einen guten Blick auf seine Familie hatte. Sie machte ihre morgendlichen Yoga-Übungen, und die Kinder spielten herum. Sie trugen alle Yoga-Outfits, aber es war die Geschmeidigkeit seiner Frau, die seine Aufmerksamkeit ganz auf sie lenkte, wie ein Schuljunge, der vom ersten Anblick des üppigen Körpers einer Frau fasziniert ist.