Kapitel 9
Alexandera sah sich um, ob noch jemand da war, bevor sie den wütenden Mann vor sich ansah. Justins Auto war längst weg; niemand würde ihre Schreie hören. Sie hätte Justin bitten sollen, zu warten, bis sie drinnen war. Sie hätte sich daran erinnern sollen, was immer passierte, wenn sie allein in die Enge getrieben wurde.
Einen Wolf in unbekanntem Gebiet herauszufordern, war keine gute Idee. Sie blickte nach unten, wie ihre Brüder es ihr immer beigebracht hatten. Mit ihrer Mütze auf dem Kopf konnte sie ihn überhaupt nicht sehen. Dieser Mann war eindeutig ein Alpha; die Aura der Gefahr, die ihn umgab, war unverkennbar. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust, obwohl sie versuchte, es zu beruhigen. Angst machte Alphas immer noch verrückter, als wäre sie ein Aphrodisiakum.
„Hast du mich gehört?“, knurrte er.