Kapitel 21
ARIAS POV
Als ich die Party in fassungslosem Schweigen verlasse, überkommt mich ein Gefühl der Genugtuung, dass Evalyn endlich bekommt, was sie verdient. Daniels Schweigen nach meiner Konfrontation mit ihr spricht Bände – ein stillschweigendes Eingeständnis seiner Unfähigkeit, mich gegen seine eigene Familie zu verteidigen.
Mit Raymond an meiner Seite lassen wir alles hinter uns, ohne auch nur einen Blick zurückzuwerfen. Doch heute, da ich einem neuen Tag entgegenblicke, lastet die Last meiner Umstände schwer auf mir. Trotz meines Wunsches nach Unabhängigkeit bin ich an eine Realität gebunden, in der meine Autonomie durch die Bedingungen meiner Ehe eingeschränkt ist.