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Kapitelübersicht

  1. Kapitel 1
  2. Kapitel 2
  3. Kapitel 3
  4. Kapitel 4
  5. Kapitel 5
  6. Kapitel 6
  7. Kapitel 7
  8. Kapitel 8
  9. Kapitel 9
  10. Kapitel 10
  11. Kapitel 11
  12. Kapitel 12
  13. Kapitel 13
  14. Kapitel 14
  15. Kapitel 15
  16. Kapitel 16
  17. Kapitel 17
  18. Kapitel 18
  19. Kapitel 19
  20. Kapitel 20
  21. Kapitel 21
  22. Kapitel 22
  23. Kapitel 23
  24. Kapitel 24
  25. Kapitel 25
  26. Kapitel 26
  27. Kapitel 27
  28. Kapitel 28
  29. Kapitel 29
  30. Kapitel 30
  31. Kapitel 31
  32. Kapitel 32
  33. Kapitel 33
  34. Kapitel 34
  35. Kapitel 35
  36. Kapitel 36
  37. Kapitel 37
  38. Kapitel 38
  39. Kapitel 39
  40. Kapitel 40
  41. Kapitel 41
  42. Kapitel 42
  43. Kapitel 43
  44. Kapitel 44
  45. Kapitel 45
  46. Kapitel 46
  47. Kapitel 47
  48. Kapitel 48
  49. Kapitel 49
  50. Kapitel 50

Kapitel 7

Timothy hatte nie daran gedacht, Mia zu heiraten. Aber da er es bereits getan hatte, hätte er ihre Erziehung und ihre ärmliche Herkunft hinter sich lassen können, solange sie wusste, wo ihr Platz war. Er hatte ohnehin mehr als genug Geld, um sie zu unterstützen.

Doch sie hatte immer wieder Ärger gemacht. Jetzt konnte sie sich nicht einmal mehr die Mühe machen, etwas vorzutäuschen. Sie hatte ihr wahres Gesicht gezeigt!

Eigentlich hätte Timothy das Gefühl haben sollen, eine schwere Last sei von seinen Schultern genommen worden, doch als er die Scheidungsvereinbarung sah, die sie unterschrieben hatte, überkam ihn ein Gefühl der Machtlosigkeit.

In Mias Augen lag tiefer Kummer. Sie tat so, als wäre es ihr egal, denn sie wollte nicht, dass Timothy ihre Würde mit Füßen trat, während sie ging.

Als Maya sah, dass die Situation außer Kontrolle geriet, sagte sie schnell: „Mia, hast du die Scheidungsvereinbarung so schnell unterschrieben, weil du bereits jemand Neues gefunden hast?“

Timothys Gesichtsausdruck wurde kalt. Er beobachtete Mia wie ein Falke und musterte sie abschätzend.

Mia bemerkte das Misstrauen in seinem Gesicht und sagte: „Ja, natürlich. Solange mein neuer Mann gut genug ist, warum sollte ich dann an einem Ex hängen?“

Wut erfüllte Timothys Blick. „Hast du mich betrogen und mir dabei mein Geld weggenommen?“

Mia warf einen Blick auf die auf dem Boden verstreuten Kleider. „Dann werde ich sie dir zurückgeben.“

Sie hatte nur ein paar gewöhnliche Dinge mitgenommen, die nicht so sehr auffielen. Die Markentaschen und Accessoires hatte sie nicht einmal angerührt.

Timothy schenkte ihnen keinen Blick. Sein Blick war auf sie gerichtet, als er sagte: „Ich habe auch die Kleidung gekauft, die du gerade trägst.“

„Ich werde sie dir auch zurückgeben.“

Timothy starrte sie mit kaltem Blick an. Währenddessen leuchteten Mayas Augen auf. Sie holte heimlich ihr Telefon heraus, um diese aufregende Szene aufzunehmen.

Mia stand da und beschloss, alles zu riskieren. Sie öffnete langsam die Knöpfe ihrer Bluse und enthüllte ihre zarten Schlüsselbeine. Auch ihr Dekolleté war vage zu sehen.

Timothys Pupillen verengten sich. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie wirklich versuchen würde, ihr Hemd auszuziehen.

Sein Gesichtsausdruck war stählern, als er knurrte: „Das reicht! Du bist die schamloseste Frau, die ich je getroffen habe, Mia Bowen. Verschwinde von hier. Ich will dich nie wiedersehen!“

Damit drehte er sich um und stürmte zurück in die Villa. Auch von hinten wirkte er so eisig wie immer.

Mia blieb stehen. Ein Anflug von Spott blitzte in ihren Augen auf. War er nicht derjenige gewesen, der ihr befohlen hatte, sich auszuziehen?

Ihre Handflächen waren feucht vom Schweiß. Sie war wirklich bereit gewesen, alles zu riskieren.

Maya ließ ihr Telefon sinken und war ziemlich enttäuscht. Dann sagte sie hochmütig: „Du bist vielleicht geizig genug, um dich auszuziehen, aber überlege, ob es reiche Männer gibt, die bereit sind, zuzuschauen. Sonst würdest du umsonst strippen.“

„Es ist alles deine Schuld, dass du so eine beschissene Erziehung hattest. Lebe den Rest deines Lebens einfach als normaler Bauer und hör auf, davon zu träumen, durch Heirat in den höheren Rängen aufzusteigen.“

Mia umklammerte die Recyclingtüte und schniefte. Manchmal beneidete sie die Leute, die in guten Familien geboren wurden, aufrichtig.

Immer wenn sie schikaniert wurde, stellte sie sich vor, ihre Familie käme vom Himmel herab und würde sich für sie rächen.

Aber sie wusste, dass es so etwas nur im Fernsehen gab. Selbst wenn ihre Familie sie jetzt gefunden hätte, wäre so etwas unmöglich gewesen.

In diesem Moment hörten sie ein summendes Geräusch, als ein Hubschrauber nicht weit von ihnen auf dem Gras landete.

Mehrere große, stämmige Leibwächter stiegen aus und marschierten mit bedrohlicher Miene auf Mia zu.

Als Timothy den Lärm aus dem Inneren der Villa hörte, blieb er an der Tür stehen, um zu sehen, was los war. Er beobachtete, wie die Leibwächter vor Mia standen.

Sie sagten respektvoll: „Frau Bowen, wir sind hier, um Sie abzuholen!“

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