Kapitel 126 Geächtet
Juliannas verächtliches Lachen hallte durch den Raum. „Wirklich, Delia? Wenn du schon mit dem Finger auf mich zeigen willst, dann bring wenigstens einen Grund dafür mit. Du bist gerade hergekommen und hast mich gefragt, was ich getan habe. Ich habe keine Ahnung, wovon du redest. Aber wenn es darum geht, warum ich dich nicht ausstehen kann, dann kann ich es dir erklären. Es liegt einfach daran, dass du eine Schlampe bist.“
„Das ist unangebracht, Julianna!“ Cheryl stand auf, ihre Augen glühten vor Wut. „Behandelst du andere immer so?“
Mit einem Grinsen wandte sich Julianna an Cheryl. „Nun, Cheryl, ich bin neugierig. Warum diese plötzliche Feindseligkeit heute Morgen? Hat Delia Ihnen Geschichten über mich aufgetischt? Vielleicht hat sie sich selbst als Opfer meiner Grausamkeit dargestellt und Sie alle haben sich aus Mitgefühl für sie eingesetzt, oder?“