Kapitel 32
Ella
Ich schrubbe mir die Essensreste vom Körper, während dampfendes Wasser in einem herrlichen Schwall über mich herabströmt. Eine heiße Dusche ist genau das, was ich brauche, aber ich fühle mich wie ein dummes Schulmädchen, das in seiner Schwärmerei vom Schicksal geplagt ist. Ich kann nicht aufhören, die Ereignisse in der Küche in meinem Kopf immer wieder durchzugehen, jedes Wort, jede Berührung – jeden Blick aus Sinclairs durchdringenden grünen Augen – noch einmal zu erleben.
Ich fahre mit den Händen über meine nackte Haut, an denselben Stellen, an denen er mich gestreichelt und liebkost hat, und stelle mir vor, was er tun wird, wenn er nach Hause kommt. Ich weiß, dass er mich küssen wollte, bevor Hugo uns unterbrach, und die Erinnerung an seine Lippen so nah an meinen jagt mir Schauer der Erregung über den Rücken. Natürlich hat Sinclair mich schon einmal geküsst, aber nie unter vier Augen, nie einfach, weil er es wollte.