Kapitel 10
Nach einem Moment peinlichen Schweigens eilte Sophia herbei, um Max zu umarmen und versuchte ihn zu überzeugen, indem sie sagte: „Max, denk mal darüber nach: Wenn Mama in eine reiche Familie einheiratet, wirst du von hohem Rang sein! Du kannst nicht nur in einem großen Haus wohnen, sondern wirst auch jede Menge Spielsachen haben.“
„Ich bin kein Dreijähriger mehr. Ich brauche weder ein großes Haus noch viele Spielsachen.“ Max wand sich aus Sophias Armen, bevor er den Stuhl über Elara schob und ihr mit einem schmeichelnden Ausdruck auf seinem weichen, runden Gesicht bedeutete, herzukommen. „Setz dich her, großes Kätzchen, ich möchte dich umarmen.“
„Tss! Dieser kleine Unruhestifter ist so schwer zu beeindrucken. Vergiss nicht, dass ich dir Gesellschaft geleistet habe, als es vor ein paar Tagen gedonnert hat, als deine Mutter auf Geschäftsreise war!“ Sophia tat so, als wäre sie beleidigt.